Hilfreiche Reime für Polizistinnen (und Polizisten)

S` is joa allgemeun bekoannt, doass unsre Orddnungshietä sä oft ähn schwierige Dchobb bewäldi(s)che misse. Ä väloangt psü(s)chi(s)ch gesehe ar(s)ch viel Feugefiehl un so moan(s)che Ber(s)chä zei(s)che net alleweil Västännis fer ihre Bemiehunge, se duhn se noch beschimpe orrä wern rennident.
So euni(s)che Verse kennte doa zur Entkroamfung beidraache. Wenn zim Baaspiel die Bolizei gerufe werd, um ähn heisli(s)che Schdreid zu schli(s)chte, kennt oanä orrä oane vodraache orrä singe:

Die Broatpann geheert uffen Heerd, net uffenn Kopp vo de Frau
aach wenn se gesoat hodd, du Hannebambel, bleed Sau.
Musst seiseln, knuddli(s)ch sieß Honigmaul-Lämm(s)che
in mä is fer di(s)ch äh Flamm, koa Flämm(s)che.
Also:
Dumm Buh, jedds duh schun deu Fraa äh Kiss(s)che gewwe
seu addi(s)ch, benimm di(s)ch net bleed denewwe.

Maastens seun`s joa die Männä, die wo gewalddähdi(s)ch si(s)ch broduziern, s`duht allädings aach Aasnoahme gewwe. In so eunäm Fall muss de Vers nadierli(s)ch oabgeännert wern, unnä annerem die leddsde zwaa Zeile, die misse doann laute:   Dumm Biks, jedds duh schun deum Moann äh Kiss(s)che gewwe/ seu addi(s)ch, benimm di(s)ch net bleed denewwe. Mä kennt aach soage:

Ä misst ei(s)ch ufs Meil(s)che äh sieß Kiss(s)che dricke
des werd eire Freindschoaft äneit begligge
.
Schlimm is aach, woas so im Stroaßeväkä alles oablaafe duht. Die Delingkwente seun hier sä oft uueusi(s)chdi(s)ch. Eun heifi(s)ch Delikt is Iwäschreidung dä Geschindigkaatsgrens.  Folgendä Spruch kennt doa hilfrei(s)ch seun.wenn die uuvänienfdi(s)che Audo- un Modoroadfoahrä noch bleed diskudiern wolle :

Host net addi(s)ch die Hee(s)chstgeschwindi(s)chkaat eugehoalte
schun zim zwaate moal dies Woch, des is ar(s)ch bees.
Kimmt`s nochemoal vo, die Fieräscheukatt werd eubehoalte.
Jedds bezoahl schun des Knell(s)che, babbel bloß koan Kees.

Leidä misse unsre Orddnungshietä aach oft hilflos zugucke, wenn bei Unfäll Päsoone väleddst wern un moan(s)chmoal sogoar de drohend Dood vo Aache schwebe duht.
Zim Baaspiel:

Du worst ebbes oabgelenkt
drim seun deu Boa värenkt
koannst nur noch krie(s)che, nemmä laafe
musst dä nun poar Krigge kaafe.

Orrä:

Deu Boa seun gasdi(s)ch gebroche
ar(s)ch väleddst aach annern Knoche.
Musst viellaa(s)cht sogoar sterbe
deu Baagaa(s)ch kriggt nix zu erbe.
Drickst doann deu Oarschloch nemmä zu
doann hodds endli(s)ch friedli(s)ch Ruh.

Falls des Uufoallopfä zu de Kaddegorie Edelleit geheert, kenne die zwa leddste Zeile aach weggeloasse wern. Eun annä Vers in so nä schreckli(s)ch Siduaddsjoon kennt laute, leidä ewwefalls nix fer Edelleit:

Des Läwe is laadä korz
drim loss nochmoal ähn Forz.
Wenn deu Baagaa(s)ch hodd woas zu erbe
schließ die Aache, koannst beruhi(s)cht sterbe.
Wenn awä deu Baagaa(s)che hodd nix zu erbe
koannsde aach beruhi(s)cht sterbe.
Die Bleedel solle selwä Geld vädiene
net stupid gloddse mit dumpä Miene.

Eun Probläm fer viele Väkäsdeilnähma gejeiwä de Maßnoahme dä Schuddsleit is die Dahtsach, doass se sich oft gedemiedi(s)cht fiehle un in ihrä Fraahaat eugeschränkt glaabe In de allemaaste Fäll is des nadierli(s)ch Bleedsinn un oft nur peunli(s)ches Kwäruloantetum. Denne muss mä zurufe:

Die Audofahrä misse de Boliziste gehor(s)che
sunst krieje se nur gewaldi(s)ch Sor(s)che.

Eune Meegli(s)chkaat wär, die bedroffene Leit mit enscheide zu loasse, wel(s)che Moaßnoahme fer des väkäswiedri(s)che Vähoalte gedroffe wern soll. Zim Baaspiel statt äh Knell(s)che zu väbasse, däm Väkässindä mitttäm Bolizeiknippel uf de Bobbes haache. Die Bolizisdin orrä de Bolizist froage:

Willsde liewä äh Knell(s)che
orrä woas uf`s Bell(s)che?

Zeh Hiebe uf de Bobbes, wenn die Hoos oagezouhe bleiwe duht, finf Hiebe baa runnä gezouhenä Hoos, also uf de nackte Hinnern. Des koann reduziert wern uf vier Hiebe, wenn de Väkäsraudi glaubhaft väkiendet:

I(s)ch will oab heit die Väkäsrejeln beachte
die Stroaße nemmä als Rennboahne betrachte.
Die Päson muss si(s)ch si(s)ch mit Bauch un Brust uf die Modorhaub vom Bolizeiaudo leije, die Fieß awä noch uf de Stroaß loasse. S´is ämphälenswert die Hiebe net zu kräfdi(s)ch aaszufiehrn, de Steiß soll net västaucht wern un aach koa Bluud daff schpriddse. S `wär doch äh grooß Sauerei, wenn doann Bluudflecke die Karosserie väschmiern.


Übersetzung: Es ist ja allgemein bekannt, dass unsere Ordnungshüter sehr oft einen schwierigen Job bewältigen müssen. Er verlangt psychisches Feingefühl und so manche Bürger zeigen nicht Verständnis für ihre Bemühungen, sie beschimpfen so noch oder werden renitent.
So einige Verse könnten da zur Entkrampfunf beitragen. Wenn z.B. die Polizei gerufen wird, um einen häuslichen Streit zu schlichten, könnte einer oder eine vortragen oder singen:

Die Bratpfanne gehört auf dem Herd, nicht auf dem Kopf von der Frau
auch wenn sie gesagt hat, du Hannebambel, blöde Sau
.   (Hannebambel = Person, die nicht ernst genommen werden muss)
Musst säuseln, knuddlig süß Honigmaul-Lämmchen                                             
in mir ist eine Flamme für dich, kein Flämmchen.

Also:
Dummer Bub, jetzt tu schon deiner Frau ein Küss(s)chen geben
sei artig, benimm dich nich blöd daneben.

Meistens sind es ja die Männer, die sich gewalttätig produzieren, es gibt aber auch Ausnahmen. In so einem Fall muss der Vers natürlich abgeändert werden. Unter anderem die letzten 2 Zeilen, die sollten dann lauten: Dumme Tussi, jetzt tu schon deinem Mann ein Küsschen geben/ sei artig, benimm dich nicht blöd daneben.
Man könnte auch sagen:
Ihr müsst euch auf`s Mäulchen ein süß Küsschen drücken
das wird eure Freundschaft erneut beglücken.

Schlimm ist auch, was so im Straßenverkehr alles abläuft. Die Delinquenten sind da oft sehr uneinsichtig. Ein häufiges Delikt Ist die Überschreitung der Geschwindigkeitsgrenze. Folgender Spruch könnte da hilfreich sein, wenn die unvernünftigen Auto- und Motorradfahrer noch blöde diskutieren:

Hast nicht artig die Höchstgeschwindigkeit eingehalten
schon zum zweiten mal diese Woche, das ist arg bees           (bees =  böse)
Kommt`s noch mal vor, die Führerscheinkarte wird einbehalten.
Jetzt bezahl schon das Knöllchen, schwätz boß kein´  Kees.      (Kees = Käse)
Leider müssen unsere Ordnungshüter auch oft hilflos zugucken, wenn bei Unfällen Personen verletzt werden und manchmal sogar der drohende Tod vor Augen schwebt. Zum Beispiel:
Du warst etwas abgelenkt
drum sind deine Beine verrenkt
kannst nur noch kriechen, nicht mehr laufen
musst dir nun ein paar Krücken kaufen.

Oder:
Deine Beine sind garstig gebrochen
arg verletzt auch andere Knochen.
Musst vielleicht sogar sterben
dein Anhang kriegt nichts zu erben.
Drückst dann dein Arschloch nicht mehr zu
dann hat`s endlich friedlich Ruh`.

Falls das Unfallopfer zu der Kategorie Edelleute gehört, können die 2 letzten Zeilen auch weggelassen werden. Ein anderer Vers in so einer schrecklichen Situation könnte lauten, leider ebenfalls nichts für Edelleute:
Das Leben ist leider kurz
drum lass noch mal nen Furz.
Wenn dein Anhang hat was zu erben
schließ die Augen, kannst beruhigt sterben.
Wenn aber dein Anhang hat nichts zu erben
kannst du auch beruhigt sterben.

Die Blödel sollen selber Geld verdienen
nicht stupide glotzen mit dumpfer Miene.

Ein Problem für viel Verkehrsteilnehmer gegenüber den Maßnahmen der Schutzleute ist die Tatsache, dass sie sich oft gedemütigt fühlen und in ihrer Freiheit eingeschränkt glauben. In den allermeisten Fällen ist das natürlich Blödsinn und häufig nur peinliches Querulantentum. Denen muss man zurufen:
Die Autofahrer müssen den Polizisten gehorchen
sonst kriegen sie nur gewaltig Sorgen.                    (auf hessisch reimt es sich)
Eine Möglichkeit wäre, die betroffenen Leute entscheiden zu lassen, welche Maßnahmen für das verkehrswidrige Verhalten getroffen werden soll. Zum Beispiel statt ein Knöllchen zu verpassen, dem Verkehrssünder mit dem Polizeiknüppel auf den Hintern hauen. Die Polizistin oder der Polizist fragt:
Willst du lieber ein Knöllchen
oder was auf`s Böllchen.
Zehn Hiebe auf den Hintern, wenn die Hose angezogen bleibt, fünf Hiebe bei runter gezogener Hose, also auf den nackten Hintern. Das kann reduziert werden, wenn der Verkehrsrowdy glaubhaft verkündet:
Ich will ab heut` die Verkehrsregeln beachten
die Straßen nicht mehr als Rennbahnen betrachten.
Die Person muss sich mit Bauch und Brust auf die Motorhaube legen, die Füße aber noch auf der Straße lassen. Es ist empfehlenswert die Hiebe nicht zu kräftig auszuführen, der Steiß soll nicht verstaucht werden und auch kein Blut darf spritzen. Es wäre doch eine große Sauerei, wenn dann Blutflecken die Karosserie verschmieren.