Jugendliche

auf dieser Seite sind: Jugendliche Mädchen unterhalten sich

                                  Jörgi,Ralfi und Kevin unterhalten sich

                                  Wie denken Jugendliche über Alte?   

 

Jugendliche Mädchen unterhalten sich

 

Susi,Lisa un Soabin, so uugefäh zwische sechzeh un oachtzeh,  dahte baaeunannä hocke un unnähielte si(s)ch iwä Buhwe.

Leddsdens hodd mi(s)ch de Jergi besucht“, babbelte Lisa, „ zuerst hebb i(s)ch mi(s)ch gefreit. Ä seun beraats fast ähn jungä Moann un dor(s)chaas addrakdiv. Doann begoannä si(s)ch aas zu ziehe un des hodd mä geloangt“, schiddelte des Mäd(s)che missbilli(s)chend de Kopp.

Wieso denn des?“ froate iwärascht Susi, „des seun doch ehä oan Grund zur Freid uf kimmende Gliggsgenisse.“

Sollde mä moane“, daht Lisa äwirrern, „es woar joa net die Dahtsach,doassä si(s)ch fer mi(s)ch naggi(s)ch bresendiern wollt, sunnern die Unnähos vonnäm woar eufach zu viel fer meu Väloange un ähn defdi(s)che Schloag uf meu sinnli(s)ches Gemiet. S´woar nämli(s)ch eune vo de Kloabuhwemack Hasilieb. Deitli(s)ch gloddsde so ähn grinsende Hoasekopp mit loange Ohrn vo de Vordäsaat seunes deppen Wäschesticks uf mi(s)ch.

Noa,soate i(s)ch entdeischt zuäm, des werd mit uns Zwaa nix. Loss deu Unnähos oa un tigä sofodd hoam. Dordd konnsde doann in di(s)ch kehrn un iwälä(s)che, woasde jedds falsch gemoacht host.

Also,doa västeh i(s)ch di(s)ch werkli(s)ch net, Lisa“, moante dezu Soabin, „die Unnähosmack seun  doch worscht. Ob nun die Kloabuhwemack Hasilieb orrä eun Edelmack-Wäschestick  seun Unnäkerpä ziert, koann dä doch glaa(s)chgildi(s)ch seun, wi(s)chdi(s)ch seun doch nur, woas in de Unnähos drin stecke duht. Vämutli(s)ch hodd de Jergi noch nettemoal västonne, wieso du ihn pledssli(s)ch oablehne dahtest.“

Hoddä aach net“, bestädi(s)che die Oagesprochene, „un ä froate bleed: Wieso bisde jedds so zicki(s)ch?  Doa hebb i(s)ch dän Begriffsstuddsi(s)che halt ufgeklät. Heit will i(s)ch vo dä nix mä wisse,  hebb i(s)chän geoantwordd,  du koannst dor(s)chaas wirrä kumme. Awä doann hosde äh Unnähos vo de Edelmack Imperador oa.“  

 

 

 

Übersetzung:Susi, Lisa und Sabine, so ungefähr zwischen 16 und 18, saßen beisammen und unterhielten sich über Jungen.

Letztens hatte mich der Jörgi besucht“, schwätzte Lisa, „zuerst hab ich mich gefreut. Er istbereits fast ein junger Mann und durchaus attraktiv. Dann begann er sich auszuziehen und das hat mir gelangt“, schüttelte missbiligend das Mädchen den Kopf.

Wieso denn das?“  fragte Susi überrascht, „das ist doch eher ein Grund zur Freude kommender Glücksgenüsse.“

Sollte man meinen“, erwiderte Lisa, „es war ja nicht die Tatsache, dass er sich für mich nackt präsentieren wollte, sondern die Unterhosevon ihm war einfach zu viel für mein Verlangen und ein deftiger Schlag auf mein sinnliches Gemüt. S`war nämlich eine der Kleinbubenmarke Hasilieb. Deutlich glotzte so ein grinsender Hasenkopf mit langen Ohren vonder Vorderseite seines deppen Wäschestücks auf mich.   

Nein, sagte ich enttäuscht zuihm, das wird mit uns Zwei nichts. Lass deine Unterhose an und tiger sofort nach hause. Dort kannst du dann in dich kehren und überlegen,was du jetzt falsch gemacht hast.“

Also,da versteh ich dich wirklich nicht, Lisa“, meinte dazu Sabine, „die Unterhosenmarke ist doch egal. Ob nun die Kleinbubenmarke Hasilieb oder eine Edelmarke-Wäschstück seinen Unterkörper ziert, kann dir doch gleichgültig sein. Wichtig ist doch nur, was in der Unterhose steckt. Vermutlich hat der Jörgi nicht einmal verstanden, wieso du ihn plötzlich abgelehnt hast.“

Hat er auch nicht“, bestätigte die Angesprochene, „und er fragte blöd: Wieso bist du jetzt so zickig? Da hab ich den Begriffsstutzigen halt aufgeklärt. Heute will ich von dir nichts mehr wissen,  hab ich ihm geantwortet,  du kannst durchaus wieder kommen.Aber dann hast du eine Unterhose von der Edelmarke  Imperator an.“  

 

Jörgi, Ralfi und Kevin unterhalten sich

 

Jergi,Ralfi un Kevin, alle so um die siebzeh Joahr oald, hockte baasoamme in de Wohnstubb vom Kevin..... un woas fer eun sensaddsjonell grooß Wunnä, koanä vo de drei spielte mit seunäm geliebte Smaatfoon rim.Se dahte si(s)ch doch dahtsä(s)chli(s)ch unnähoalte un zwaa iwä des eißerst wi(s)chdi(s)che Thema....  Mäd(s)chä.

Leddsdens hebb i(s)ch mit Susi ähn gewaldi(s)ch uuoagenähm Zoores äläwe misse“, begoann Ralfi zu babble.

So?“ froate Jergi iwärascht, „mit Susi duhsde di(s)ch doch alleweil sä gut vädraache. Des seun jedefalls meun Eudruck. Ihr saad doch äh Pär(s)che, des wunnbaa harmoniern duht. Wenn mä ei(s)ch Zwaa zusoamme sieht, kennt mä moane, die stänni(s)ch gliggli(s)ch Harmonie hodd vo ei(s)ch uuaaswei(s)chli(s)ch Besidds ägriffe  wie oan Magnet Eisepulvä.“

Ha...ha....de Magnet funksjoniert nemmä, seu Oaziehungskraft duht mä un mä schwinne.“

Wieso denn des, Ralfi? Väzähl moal!“ schaltete si(s)ch Kevin ins Gespräch eu.

De Oagesprochene nickte. „So loang des Mäd(s)che si(s)ch mä fie(s)chte un aach werkli(s)ch fraawilli(s)ch un addi(s)ch machte,woas i(s)ch wollt, daht die Beziehung aach prima klappe. Awä: Groad leddsdens hämmä in ihrä Stubb uffen Sofa zusoamme gehockt, doa hebb i(s)ch de Voschlaach gemacht ähn Video zu gucke, die Geschi(s)cht De bluudi(s)che Lustmerdä vo de Rheen is wiirä in de Großstadd. Des wollt die mä un mä zicki(s)ch mudierte Susi awä net. Se wollt uubedingt die albern Fersehsennung  Brennende Herze lieje net si(s)ch schmoachdend reuziehe.

Iwäfissi(s)chwaas bleekte se noch: Immä willsd nur du bestimme, woas mä mache, meune Bederfnisse will i(s)ch aach moal befriedi(s)che.“

Doa koann i(s)ch deu Susi awä västehe“, moante Kevin, „ebbes koannsde joa uf des lieb Mäd(s)che eugehe.“

Des woar joa nur ähn Eunzelbaaspiel vo viele“, winkte Ralfi oab, „oan Daach vohä moante se doch, i(s)ch sollt mä äh Frisur zulä(s)che wie de Sängä Fuzzibutz.“

Un?  Wersde des mache?“

Niemoals!“ Ralfi tippte mitten Zei(s)chefingä oan seu Stern, „i(s)ch seun doch net bleed un koan Hampelmoann.“

Rä(s)cht hosde“, daht Jergi baafli(s)chte, „die Weibä häm de Männä zu gehor(s)che. Meu Lena fängt aach schun oa zicki(s)ch Benämme zu zei(s)che. Se soat: In ihrä Familie hämm alleweil nur die Fraue bestimmt, wo`s un wie`s loang zu gehe hodd.“

So braach´s aach net seun“,bestädi(s)chte Kevin, „mä sollte gejesaadi(s)ch Ricksi(s)cht nämme.“

Noa“, schiddelte Jergi väneunend soan Wersching, „die Weibä misse alleweil gehor(s)che.“

Wie duht deu Begrindung defier laute?“

Goanz kloar seun des. Die Frauhe läwe dor(s)chschnittli(s)ch siwwe bis oacht Joahrn längä als die Männä. Diesä Unnäschied braacht net noch künstli(s)ch vägreeßert wern. Im Oaldä, wenn die Männä schun gestorbe seun, kenne die oalde Weibä joa uuschäniert mache, woas se wolle.   

Doann kenne se joa ihr zicki(s)ch Grundbederfnisse voll aasläwe. Awä uf Jungzicke wie Susi un Lena sollte mä väzi(s)chte.

                 Susi un Lena seun werkli(s)ch bleede Zicke

                 im Kopp duhn se nemmä ri(s)chdi(s)ch ticke.“

 

 

Übersetzung:Jörgi, Ralfi und Kevin, alleso um die 17, hockten im Wohnzimmer vom Kevin beisammen........undwas für ein sensationelles großes Wunder, keiner von den Dreien spielte mit dem geliebten Smartphon rum. Sie unterhielten sich doch tatsächlich und zwar über das äußerst wichtige Thema.....Mädchen.

Letztens hab ich doch mit Susi einen gewaltig unangenehmen Ärger erleben müssen“, begann Ralfi zu schwätzen.

So?“ fragte Jörgi überrascht, „mit Susi verträgst du dich doch immer sehr gut. Dasist jedenfalls mein Eindruck. Ihr seid doch ein Pärchen, das wunderbar harmoniert. Wenn man euch Zwei zusammen sieht, könnte man meinen, die ständig glückliche Harmonie hat von euch unausweichlch Besitz ergriffen wie ein Magnet Eisenpulver.“

Ha...ha...der Magnet funktioniert nicht mehr, seine Anziehungskraft schwindet mehr undmehr.“

Wieso denn das?“ schaltete sich Kevin ins Gespräch ein, „erzähl mal!“

Der Angesprochene nickte. „Solange das Mädchen sich mir fügte und auch wirklich freiwillig und artig machte, was ich wollte, klappte die Beziehung auch prima. Aber: Gerade letztens saßen wir zusammen auf dem Sofa in ihrem Zimmer, da hab ich den Vorschlag gemacht ein Video zu gucken (hier:schauen), mit der Geschichte  Der blutige Lustmörder von der Rhön ist wieder in der Großstadt.Dies wollte aber die mehr und mehr zickig mutierte Susi nicht. Sie wollte unbedingt die alberne Fernsehserie Brennende Herzen lügen nicht sich schmachtend reinziehen.

Überflüssigerweise blökte sie noch: Immerwillst nur du bestimmen, was wir machen, meine Bedürfnisse will ich auch mal befriedigen..“

Da kann ich aber deine Susi verstehen“, meinte Kevin, „etwas kannst du ja auf das liebe Mädchen eingehen.“

Das war ja nur ein Einzelbeispiel von vielen“, winkte Ralfi ab, „einen Tag vorher meinte sie doch, ich sollte mir eine Frisur zulegen wieder Sänger Fuzzibutz.“

Und? Wirst du das machen?“

Niemals!“ Ralfi tippte mit dem Zeigefinge an seine Stirn, „ich bin doch nicht blöd und kein Hampelmann.“

Recht hast du“, pflichteteJörgi bei, „die Weiber haben den Männern zu gehorchen. Meine Lena fängt auch schon an zickiges Benehmen zu zeigen.Sie sagt: In ihrer Familie haben immer nur die Frauen bestimmt, wo und wie es langgeht.“
„So brauch`s auch nicht sein“, bestätigte Kevin,„man sollte gegenseitig Rücksicht nehmen.“

Nein“, schüttelte Jörgi verneinenend seinen Kopf, „die Weiber müssen immer gehorchen.“

Wie lautet deine Begründung dafür?“

Ganz klar ist das. Die Frauen leben durchschnittlich 7 bis 8 Jahre länger als die Männer. Dieser Unterschied braucht nicht noch künstlich vergrößert werden. Im Alter, wenn die Männer schon gestorben sind, können die alten Weiber ja ungeniert machen, was sie wollen. Dann können sie ja ihre zickigen Grundbedürfnisse voll ausleben. Aber auf Jungzicken wie Susi und Lena sollten wir verzichten.

Susi und Lena sind wirklich blöde Zicken

im Kopf tun sie nicht mehr richtig ticken.“

 

Wie denken manche Jugendliche über Alte?

 

 

 Lisa,Jergi, Susi un Mackus babbelte in eunä Smaatfoonpaus iwä Äwoaksene,Oalde un Greise.

Baa meune Eldern duht die geisdi(s)ch Vänunft immä mä fleete gehn.Sdadd gescheidä zu wern duht baa denne die Umnoachdung im Hern Besidds ägreife“, moddste Jergi. „se hobbe jedds schun saat zwa Joahrn meu derffdi(s)ch Daschgeld net äheeht.“

Des kenn i(s)ch“, niggte Lisa, „baa meune Oalde seun`s genaa so. Zim Gligg duht meu lieb Oma mä oab un zu woas zustecke, sunst kennt i(s)ch mä nix leiste, schließli(s)ch seun alles deirä worn, woas awä meu Eldern, die wo nur eune sä bescheidene Intelligens schmicke duht, eufach net begreife wolle.“

Joa,joa..“, fli(s)chtete Mackus baa, „mit unsre Eldern hämmä schun äh schwä Loos gezouhe un kenne`s net eudaasche. Meun Opa seun aach viel liebä als meu spießi(s)che Eldern. I(s)ch hebb se moal druf oagesproche un dahte nur oantwordde:  Wä Eldern misse uns um eiä kerpäli(s)ch un geisdi(s)ch Wohl kimmern un halt aach Äziehungsfli(s)chte dähdi(s)che. Die Großeldern degeje miise in dä Hiesi(s)cht goar nix mache un braache nur liebe Wordde seiseln un Geschenke de Enkelkinnä bresendiern.“

Susi wie(s)chte ihrn Kopp iwälä(s)chend hie un hä. „Viellaa(s)cht seun doa woas Woahres droa.“

Iwähaapt net“, väneunte Mackus, „im Gejedaal, mä Jugendli(s(che, un so gut wie junge Äwaksne, misse unsre Eldern äziehe un vo geisdi(s)chä Umnoachdung bewoahre.“

Rä(s)cht hosde“, bestädi(s)chte Jergi, „allädings unsre Großeldern seun oft seltsoame Keize un babble aach viel Bleedsinn.

     Heifi(s)ch glaabe Oalde un Greise

     se wärn geleitert un weise.

     Debaa seun se nur bleede Spinnä

     un dumm wie sä kloane Kinnä.“

 

 

 

Übersetzung:Lisa, Jörgi, Susi und Markus schwätzten in einer Smartphonpause über Erwachsene, Alte undGreise.

Bei meinen Eltern geht die geistige Vernunft immer mehr flöten. Statt gescheiter zu werden, greift bei denen die Umnachtung im Gehirn Besitz“, motzte Jörgi, „sie haben jetzt schon seit 2 Jahren mein dürftiges Taschengeld nicht erhöht.“

Das kenn ich“, nickte Lisa, „ bei meinen Alten ist`s genauso. Zum Glück steckt mir meine liebe Oma ab und zu was zu, sonst könnte ich mir nichts leisten. Schließlich ist alles teurer geworden, was meine Eltern, die nur mit einer sehr bescheidenen Intelligenz geschmückt sind, einfach nicht begreifen wollen,“

Ja,ja...“, pflichtete Markus bei, „mit unseren Eltern haben wir schon ein schweres Los gezogen und können`s nicht eintauschen. Mein Opa ist auch viel lieber als meine spießigen Eltern.

Ichhab sie mal darauf angesprochen und sie antworteten nur: Wir Eltern müssen uns um euer körperliches und geistiges Wohl kümmern und halt auch Erziehungspflichten nachkommen. Die Großeltern müssen indieser Hinsicht dagegen gar nichts machen und brauchen nur liebeWorte säuseln und Geschenke den Enkelkindern präsentieren.“

Susi wiegte ihren Kopf überlegend hin und her. „Vielleicht ist da was Wahres dran.“

Überhaupt nicht“, verneinte Markus, „im Gegenteil, wir Jugendliche, und sogut wie schon Erwachsene, müssen unsere Eltern vor geistigerUmnachtung bewahren.“

Recht hast su“, bestätigte Jörgi, „allerdings unsre Goßeltern sind oft seltsame Käuze und quasseln viel Blödsinn.

       Häufig glauben Alte und Greise

       sie wären geläutert und weise.

       Dabei sind sie nur blöde Spinner

       und dumm wie sehr kleiner Kinder.“ (reimt sich nur auf hessisch)